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Ein Schriftsteller des vorigen Jahrhunderts sagte einmal:
„In dem Moment, da man genauer hinsieht, und sei es auf einen Graßhalm, wird jedes Ding zu einer mysteriösen, beeindruckenden, unbeschreiblichen und prachtvollen eigenen Welt."
Er hat hier nicht ganz Unrecht. In einer Zeit die durch Hektik, Stress und Rastlosigkeit geprägt ist, kann man sehr schnell die Fähigkeit verlieren, die faszinierende Pracht unserer Region und die unscheinbaren Details richtig wahr zu nehmen.
Da ist der uralte Baum in mitten des Getreidefeldes, der wahrscheinlich nur dem Bauern auffällt, wenn er bei der Bewirtschaftung des Feldes um ihn herumfahren muss, da ist die kleine Kapelle, eingesäumt von alten Bäumen, die ebenfalls kaum noch wahrgenommen wird, außer der Frauenbund lädt zu einer Maiandacht ein, oder die Kuh die angebunden in ihren Stall steht und sehnsuchtsvoll durch ein kleines Fenster nach draußen sieht und sich vielleicht nach ihrer Freiheit sehnt.
All dies sind Spuren des Lebens, Spuren des Alltags, die – wenn man sie genauer betrachtet - auf ihre Weise eine ganz besondere und unfassbare Atmosphäre ausstrahlen.
Im Jahr 2006 organisierte ich deshalb meine erste Fotoausstellung. Als Hobbyfotograf und Freier Mitarbeiter zweier Medienhäuser präsentierte ich einen Querschnitt meiner fotografischen Arbeiten.
Mittels großformatigen Fotografien, welche nahezu alle Bereiche fotografischen Arbeitens - von Landschaften über Naturaufnahmen bis hin zur Portraitfotografie - abdeckten, dokumentierte ich so manche Spuren des Lebens.
Die zahlreichen Bilder der Ausstellung sind in vor allem in den vergangenen Jahren entstanden. Wie in einem Spiegel möchte ich deshalb so manche Eindrücke aus der Region wieder geben. |